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Das Thema
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde
Vielen Lesern noch unter der Bezeichnung "Schutzhundeausbildung" (SchH oder Schuhu)bekannt, aber weitgehend unverändert in den Ausbildungsinhalten. Das neue, politisch korrekte Etikett ändert nichts daran, dass diese "Sportart" immer wieder heftige Debatten auslöst. Passionierte Befürworter prallen mit ebenso passionierten Gegnern hart aufeinander.
HundeZeitung stellt ein Gutachten von Frau DDr. Regina Binder vor, das sie im Auftrag der Wiener Tierschutzombudsstelle erarbeitet hat. DDr. Regina Binder ist Juristin, Leiterin der Dokumentations- und Informationsstelle für Tierschutz- und Veterinärrecht an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und daher mit der "Materie Tierschutzrecht" in Theorie und Praxis bestens vertraut. Titel der Arbeit: Die Schutzhundeausbildung im Lichte des Tierschutzgesetzes, des Wiener Tierhaltegesetzes
sowie des Waffengebrauchs- und Militärbefugnisgesetzes. Es geht indes, wie der Titel aussagt, um die Ausbildung - nicht um die Gesetze, also nicht um länderspezifische Spezialitäten.
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Zwischenruf  Canis perversis
Nur ein paar nette Beispiele – kriminelle Perversionen lassen wir mal außen vor.
Dies hier sind nur ein paar kleine Perversionen, was mensch so aus dem Hund machen will - und es auch tut. Wir fanden diesen Text im Nachlass von Dr. Rainer Brinks, dem früheren Chefredakteur der HundeZeitung.
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AUSBILDUNG
Hundeschulen: die Qual der Wahl
Früher war es einfach: wer Hilfe bei der Erziehung seines Hundes suchte war auf die wenigen Angebote der diversen Vereine beschränkt. Heute haben Hundehalter ein fast unüberschaubares Angebot an Hundeschulen.
Diese Vielfalt bringt fuer den potentiellen Kunden allerdings ein neues Problem: Wie qualifiziert sind die Betreiber dieser Schulen? Woran soll der Kunde eine guten Ausbilder erkennen können? Gibt es Zertifikate, denen man trauen kann? HundZeitung Chefredakteurin Gitta Vaughn bringt Sie auf den neuesten Stand.
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RATGEBER
Wie kamen Sie zu Ihrem Hund?
Als Sie den Entschluss fassten, Ihre Familie um ein weiteres Familienmitglied zu bereichern, welche "Quellen" zogen Sie in Betracht? Meist werden drei "Quellen" angegeben, die hier von der Autorin Mirjam Cordt durchleuchtet werden: Züchter, Privatleute und Tierschutz. Welche "Risiken und Nebenwirkungen" bergen diese Beschaffungswege - sowohl für den erworbenen Hund, seine Verwandtschaft und letztendlich für Sie und für Ihr Umfeld?
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Die Beweislastumkehr zu Gunsten des Hundekäufers
Nach anfänglichen Unsicherheiten ist nun anerkannt, dass die Regelung des § 476 BGB nun auch beim Hundekauf einschlägig ist. Das Problem ist aber meist, ob die Vermutung im konkreten Einzelfall angewandt werden kann.
Ein Beitrag von Frank Richter, Rechtsanwalt aus Heidelberg.
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GESCHICHTE(N)
Die kaiserlichen Hunde
Das Rüdenhaus zu Erdberg - so lautet der Titel dieses Beitrags zur "Geschichte der Hundekunde". Geschrieben hat ihn Frau Michaela Laichmann; für die HundeZeitung wurde der Artikel gerettet von Kurt Horner, einem treuen Leser aus Wien. Er besorgte die Freigabe zur Veröffentlichung und fasste die vielen Daten und Fakten für uns zusammen.
Die Mitglieder des Kaiserlichen Hauses Habsburg waren ja zu einem großen Teil passionierte Jäger, die mit ungeheurem Aufwand und Prunk ihren Jagdvergnügungen nachgingen.Ein Aspekt, der bisher wenig beachtet wurde, war die Haltung und Ausbildung der Jagdhunde, die in großer Zahl dabei eingesetzt wurden.
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Editorial
Unsere Zukunft als Hundehalter
Gitta Vaughn, Chefredakteurin der Hundezeitung,
kommentiert an dieser Stelle ein Thema aus dem Hundeleben.
Unsere Zukunft als Hundehalter hängt von der Fähigkeit ab, unsere Hunde zu sicheren, sozialverträglichen Begleitern auszubilden. Dazu brauchen wir kynologisches Grundwissen, Geduld, Ausdauer, Konsequenz und vor allem Respekt und Achtung vor einem Lebewesen, das uns immer noch viele Rätsel aufgibt.
Dieser Respekt ist nicht vereinbar mit Ausbildungsmethoden und Hilfsmitteln, die mehr oder weniger Gewalt und Zwang ausüben, den Hund immer noch als dominanten Wolf im Hundefell betrachten oder schlicht als Mittel zum Zweck.
Respekt vor dem Hund ist aber auch nicht vereinbar damit, jedem neuen Hundeflüsterer, jedem neuen Hundezuhörer oder Hundepsychologen wie einem Rattenfänger nachzulaufen. Die Abkehr von überalterten Methoden hat leider auch eine Flut an sogenannten Experten verursacht, die alle eines gemeinsam haben: Jeder hat eine brandneue, einzigartige Methode entwickelt. Eine Methode, die schnellste, mühelose Erfolge garantiert. Garniert sind diese Methoden mit teilweise abenteuerlichen Begriffen und noch abenteuerlicheren Erklärungen als wissenschaftliche Erkenntnis maskiert.
Respekt vor dem Hund heißt vor allem bei Fehlern, bei Problemen zuerst bei sich selber zu suchen und dort Abhilfe zu schaffen. Hunde sind nur die Spiegel, in denen wir unsere Einstellungen, Erwartungen und Handlungen sehen. Gefällt uns das Bild nicht, ist nicht der Spiegel Schuld. Vermutlich haben wir Realität und Disney Filme verwechselt, haben vollkommen unrealistische Erwartungen an den Hund gestellt.
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