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22.04.2006 - Halter zahlt mehr Steuern für "gefährlichen" Dackel

Oberhessische Presse vom 22.04.2006

Halter zahlt mehr Steuern
für „gefährlichen“ Dackel 

Quick und Emma - die Kampfdackel

 

 


Für die Dackel "Quick" und "Emma"
wird Herrchen zur Kasse gebeten.
Foto: Brock
 

 

 

 

 

Neustadt. Weil die Dackel "Quick" und "Emma" im Jahr 2003 mehrere Hühner gejagt und getötet haben sollen, wurde einer von ihnen als "gefährlicher Hund" eingestuft.

In diese Klasse fallen die so genannten Kampfhunde. Hundehalter Ludwig Kirchner ließ seinen mittlerweile elfjährigen und herzkranken Rüden einen Wesenstest ablegen und zahlt seit 2004 pro Jahr mit 255 Euro eine erhöhte Hundesteuer. Die übliche Hundesteuer beträgt nur 46 Euro jährlich.

Kirchner hatte Klage eingereicht und den Prozess vor dem Gießener Verwaltungsgericht verloren. In der Satzung der Stadt Neustadt zur Hundesteuer ist festgelegt, dass als gefährliche Hunde diejenigen gelten, "die andere Tiere hetzen oder beißen".


Unser Kommentar:

Da wäre wohl eher ein Wesenstest für die zuständigen Beamten angebracht.

 

 
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Thomas Woodrow Wilson